Pauli

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Im Jahre 1954 debütierte im Eulenspiegel-Heft 18 das Eichhörnchen Niki, das schnell wieder in der Versenkung verschwand. Maulwurf Pauli jedoch, der als Nebenfigur in derselben Geschichte erstmals in Erscheinung trat, sollte das Zeug zu Größerem haben. Nachdem man ihn in der Folge oft an der Seite von Fix und Foxi gesehen hatte, war mit der Fortsetzungsgeschichte "Die Pauli-Familie" (FF 124-39/141) seine Wandlung von der Nebenfigur zum Solostar perfekt. Ein noch zu eruierender Zeichner (evtl. Werner Hierl) präsentierte hier erstmals Maulwurfshausen samt der runden, strohbedachten Behausung, in der Paulis Eltern Eduard und Paula Baumeister sowie Schwesterchen Paulinchen leben, zu denen der verlorene Sohn nach ausgiebigem Lotterleben zurückkehrt. Ab FF 227 nahm sich Branko Karabajic der Serie an, der sie gewissermaßen zu seiner eigenen machte. Er führte Paulis Freund Mausi ein, die ebenso begehrenswerte wie cholerische Mimi, Mausis Freundin Susi, Widersacher Egon samt zigarrerauchendem Kumpan Mecki, die nur schwer zu ertragende Tante Genoveva, den unfähigen Hund Beppo sowie den genialen Jung-Erfinder Archimedes. Letzterer kam bei Kara nur in zwei Geschichten vor und fand vor allem in den von Helmut Murek gezeichneten Pauli-Abenteuern Verwendung.