Helmuth Huth

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Helmuth Huth (* 1924 in München; † ?) war ein deutscher Illustrator und Comiczeichner.

Huth begann seine Zeichnerkarriere in den frühen 1940er Jahren als Cartoonist für die humoristische Wochenschrift Fliegende Blätter. Nach dem Krieg war er zunächst für die satirischen Zeitschriften Das Wespennest und Der Simpl (Nachfolger des Simplicissimus) tätig, wobei er teilweise mit HEHU signierte. Fix und Foxi zeichnete er erstmals in den späten 1950er Jahren. Für den Pestalozzi-Verlag illustrierte er 1964 fünf Boldi-Büchlein der Autorin Ursula Fischer (um welche Tierspezies es sich bei dem titelgebenden anthropomorphen Helden handelt, ist uns nicht bekannt, aber er erinnert ein wenig an Stops).

Von 1969 bis 1975 war Huth wieder für Kauka zeichnerisch aktiv, zumeist wohl auch als sein eigener Autor. Tatsächlich war er einer der produktivsten Kauka-Künstler der unmittelbaren Prä-"Fecchisierungs"-Phase. Sein Markenzeichen war eine kleine, schräg am Himmel stehende Smiley-Sonne. Neben der FF-Familie arbeitete er von Ende 1971 bis Anfang 1975 auch an Hops und Stops, deren wichtigster Zeichner er innerhalb dieses Zeitraums war. Sein letzter neuer FF-Comic erschien in FF 43/1975, danach folgte noch Resteverwertung in den Jahrbüchern und Riesen Comics; ab 1979 wurden einige seiner Geschichten auch nachgedruckt.

Nach seiner Zeit bei Kauka arbeitete Huth zusammen mit Ludwig Fischer an Wickie-Comics für den Condor Verlag sowie Biene Maja- und Pinocchio-Comics für den Bastei Verlag. Außerdem illustrierte er mehrere Bücher des Münchner Autors Helmut Zöpfl.

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