Spirou

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Spirou 1 (1938)
Spirou 3585 (2006)
Lupo und seine Freunde...
...aus Spirou

(Zur gleichnamigen Comicfigur siehe Pit und Pikkolo)

Das Journal de Spirou, seit 1947 zu Spirou abgekürzt, gehört neben Tintin, Pilote und vielleicht noch Vaillant (dem späteren Pif) zu den traditionsreichen großen frankobelgischen Comic-Magazinen, von denen es nicht nur das langlebigste, sondern auch das älteste ist: seit dem 21.4.1938 wird es von Dupuis herausgegeben. Bis Ende 2005 gab es von dem wöchentlich erscheinenden Heft unter dem Namen Robbedoes auch eine niederländischsprachige Ausgabe.

Das Spirou-Magazin war die Geburtsstätte einer der beiden berühmten belgischen Comic-Zeichnertraditionen, der École de Marcinelle, benannt nach dem Sitz des Spirou-Verlags Dupuis.

Einige der bekanntesten Serien des Magazins sind bzw. waren Spirou et Fantasio, Lucky Luke (der 1968 zu Pilote wechselte), Gaston Lagaffe, Les Schtroumpfs (Die Schlümpfe), Johan et Pirlouit (Johann und Pfiffikus), Tif et Tondu (Gin und Fizz/Harry und Platte), Boule et Bill, Buck Danny, Jean Valhardi, Jerry Spring, Oncle Paul, Gil Jourdan (Jeff Jordan), Bobo, Barbe-Noire (Schwarzbart), Les tuniques bleues (Die blauen Boys), Sammy (...und Jack), Natacha, Yoko Tsuno, Broussaille (Jonas Valentin), Théodore Poussin, Soda, Le petit Spirou, Cédric, Kid Paddle und Seuls (Allein).

Einige der bekanntesten Zeichner/Autoren des Magazins sind bzw. waren André Franquin, Peyo, Morris, Jijé, Eddy Paape, Victor Hubinon, Jean-Michel Charlier, Will, Maurice Tillieux, Maurice Rosy, Yvan Delporte, Paul Deliège, Jean Roba, Jidéhem, Marcel Remacle, Francis, Raymond Macherot, Raoul Cauvin, Berck, François Walthéry, Roger Leloup, Frank Pé, Yann (d.i. Yannick Lepennetier), Frank LeGall, Tome & Janry, Laudec (d.i. Antonio de Luca), Midam (d.i. Michel Ledent), Bruno Gazzotti und Fabien Vehlmann.

Bei Kauka bildeten die Spirou-Serien zumindest in den 60er und 70er Jahren den Löwenanteil des in den diversen Publikationen erschienenen Lizenzmaterials. Einige bekannte Namen des Journals arbeiteten sogar direkt für Kauka: Berck gestaltete von 1972 bis Anfang 1975 Mischa, wobei er Hilfe von Cauvin, Guy Bollen, Lucien de Gieter, Francis und (vermutlich) Bédu erhielt. Francis zeichnete in den 70ern zudem mindestens eine Pichelsteiner-Episode, wobei noch unklar ist, ob er oder sein damaliger Assistent Janry dabei die Hauptarbeit leistete.

Mit nur drei Ausnahmen erfuhren die im Folgenden aufgelisteten Serien ihre jeweils erste Veröffentlichung im deutschsprachigen Raum bei Kauka: Spirou et Fantasio sowie Lucky Luke waren bereits vom Dezember 1958 bis Januar 1961 ständiger Bestandteil des Heiteren Fridolin gewesen, während Oncle Paul hierzulande im Januar 1972 bei Bastei in Felix debütiert hatte.

Spirou-Serien bei Kauka

(in chronologischer Reihenfolge ihres dortigen Erscheinens)

60er

70er

80er

00er


Da einige dieser "Serien" es im Original nur auf zwei oder drei Episoden brachten, sollen auch die bei Kauka erschienenen Einzelcomics aus Spirou nicht unerwähnt bleiben:


Weblinks